things that made me happy #2

17.06.2014


Hallo zusammen, 

hier sticht mal eine kleine, furchtbare Angewohnheit durch: irgendwie habe ich es nicht so mit Beständigkeit und Durchhaltevermögen. Die kleine Reihe "things that made me happy"-Reihe, die ich im Februar vorgestellt habe, hat es mittlerweile zum sage und schreibe 2. Post gebracht. Der Wahnsinn. Das muss gefeiert werden *hust*. Diesmal muss ich das aber eingrenzen. Kann ja nicht erwähnen, was mich in den letzten 4 Monaten glücklich gemacht hat. 

» Urlaub! Ja, tatsächlich mal eine ganze Woche mit der Familie, bei uns wirklich ein Wunder & kaum zu bewerkstelligen. Aber der schöne Bodensee (den wir 1x gesehen haben, haha) hat sich gelohnt. 
» verbunden mit Punkt 1: Rheinfall, Wasserski, Fallschirmsprung und einfach eine Menge Spaß
» Das absolut tollste Geschenk zum Geburtstag, nämlich eine wunderschöne Diashow von Geburt bis jetzt. Da hatte ich Herz-aus-Stein-Typ sogar Tränchen in den Augen.

» Bewerbung an meiner Wunsch-Hochschule ist eingegangen & ich Spezialist hab nach zwei Versuchen tatsächlich alle nötigen Unterlagen eingereicht! 
» Huch, in 3 Monaten hab ich nun vor, mir zumindest ein Grundwissen für Java anzueignen. Möglich? 

» Aktuell sammle ich wieder Bilder für die Entwicklung. Das letzte Mal hab ich das im Januar 2014 gemacht, also hat sich wieder so einiges angesammelt. Der Moment, die Bilder tatsächlich in den Händen halten zu können, ist unglaublich ♥
» genauso unglaublich ist die Notwendigkeit einer Fotobox: Meine Fotowand im Zimmer ("Wand"=1m²) ist schon komplett gefüllt & bevor die neuen Schätzchen Platz finden, müssen ältere Bilder eine Aufbewahrung finden. Das große Basteln geht also los. 
» ein großes Hobby, welches leider zu kurz kam in den vergangen Jahren (!), konnte ich nun wieder so halb aufnehmen: das Layout eines Forums will gemacht werden.

» ein Erlebnis, dass ich leider schon zu lange nicht mehr hatte: richtig richtig gute Musik gefunden, die einem direkt eine Gänsehaut verpasst! Die wird jetzt solange gehört, bis es einem zu den Ohren rausquillt :D

Da sieht mans mal. Die letzten zwei Wochen ohne Schule & Verpflichtungen haben mir gut getan. Wahrscheinlich dem Blog nicht so richtig, aber hey, ich fange nicht an, irgendwelche seltsamen Bilder von Tassen/Handys/Büchern/Figuren/Blumen zu machen, nur um was zum Posten zu haben. Langsam komme ich wieder in diesen Planungsrhythmus rein, der hilft mir immer ein bisschen :) 

Bis dahin, wünsche ich allen Glücklichen noch wunderschöne Ferien! & dem Rest einfach einen wunderschönen Einstieg in den Sommer. 
Liebste Grüße, Katja

München '14

09.06.2014

Hallo zusammen, 

ich habe wahrscheinlich in den letzten fünf Posts meine München Reise im April erwähnt und daran merkt man wohl schon, wie sehr mir diese Reise gefallen hat. 

Im Grunde werde ich einfach die Bilder sprechen lassen und mich ein bisschen zurückhalten, nur ein paar Infos zur Reise gibt es dann doch: am 23.04. habe ich mich mit einer Freundin aufgemacht, um München zwei Tage lang fotografisch festzuhalten. Morgens um 6 Uhr mit dem Fernbus los & am nächsten Tag um 20 Uhr schon wieder zurück. Also ein bisschen weniger als ein Wochenendtrip (unter der Woche, haha). 

Geplant war hauptsächlich der Münchener Untergrund & ein wenig Architektur. Genauer gesagt drei U-Bahnstationen, ein Aussichtsturm, der Olympiapark und ein Kunstmuseum. Aber das war jetzt schon wieder mehr Text als nötig. 

Munich CandidplatzMunich Marienplatz
Olympiapark Munich
Olympiapark Munich

Als Fazit fand ich München übrigens super. Für zwei Tage vielleicht ein bisschen viel Geld, aber wir haben uns auch blöd angestellt, was den Bus anging. Allein fotografisch war das Ganze aber lohnenswert und auf jeden Fall eine Weiterentwicklung, die Lust auf mehr macht. Und morgen gehts sogar direkt wieder los, diesmal aber an den schönen Bodensee, um dort meinen Geburtstag gebührend zu feiern. Ich melde mich dann also in einer Woche wieder! 

Liebste Grüße, Katja

Ein kleiner Sprung

01.06.2014

play time

Hallo zusammen, 

dieser Post sollte irgendwie kurz ignoriert werden, schließlich habe ich eigentlich die München Bilder angekündigt & schiebe nun doch was dazwischen. Denn *trommerwirbel* seid gestern habe ich mein Abiturzeugnis und damit das Kapitel "Schule" meines Lebens erfolgreich und endgültig beendet. Kaum zu glauben, dass dieser Teil nun tatsächlich vorbei ist und allein die Vorstellung, dass ich seid 12 Jahren nicht mehr so lange am Stück frei hatte, ist gelinde gesagt, beängstigend. 

Zur Ablenkung kam diese Woche die ganze, wirklich ganze Familie vorbei und wir haben ein kleines Sommerfest gefeiert. Die Kinder wollen natürlich bespaßt werden und so gings zum Spielplatz. Man verdammt, ich muss sagen, auch mit fast 18 Jahren macht das noch unheimlich viel Spaß. Nur fällt einem dann eben auf, huch, also diese Spielgeräte sind dann doch nicht auf die eigene Körpergröße ausgerichtet. Dabei bin ich nun wirklich eher ein Zwerg, als ein Riese. 

Post - Niklas Kick

& übrigens findet bei der lieben Annelie aktuell ein tolles Gewinnspiel statt. Wer hätte nicht gerne Adobe Lightroom & Premiere Elements? Bis zum 20. Juni kann man noch mitmachen ;) 
Liebste Grüße, Katja

kind of a project

20.05.2014

Hallo zusammen, 

bevor ich zum Inhalt des Posts komme, wollte ich mich erstmal bei euch bedanken! Für all die lieben Kommentare unter dem letzten Post, mit denen ich nach der langen Pause gar nicht gerechnet habe. Ihr seid toll! ♥

Heute geht es um eine Art "Projektvorstellung", zumindest ein kleines Projekt für mich, das ich mir schon lange vorgenommen habe und nach dem letzten Schuljahr tatsächlich realisieren möchte. Schon seid fast drei Jahren besitze ich nun Photoshop Elements, ein kleine bezahlbare Version seines großen Bruders. Seid etwa zwei Jahren nutze ich es auch wirklich für die Bildbearbeitung, aber so richtig auseinander gesetzt habe ich mich damit nie. 
Ich würde von mir auf jeden Fall behaupten, ich bin ein "Quer-Beet" Bearbeiter. Ohne Sinn, Verstand oder Richtung klicke ich eben drauf los und sehe, was dabei herauskommt. Manchmal gefällt mir das Ergebnis, meistens landet die Datei jedoch ganz schnell im Papierkorb. Mit meinem eigenen kleinen Projekt möchte ich daran etwas verändern und mich mehr dieser Richtung weiterbilden. 

Klingt jetzt nicht wirklich kompliziert, gibt es doch hunderte, tausende, millionen von Seiten im Internet. Für die Lesefaulen sogar Videos. Wieso dann immer noch "Quer-Beet"-Bearbeiter? Es ist wohl mehr die Masse, als die Faulheit. Aber damit ist jetzt Schluss und es heißt: Ordnung ins Beet bringen!

Als Anfang habe ich mich mal genauer an die Bearbeitung meiner München-Bilder gesetzt und mal nicht einfach drauf los gewerkelt, sondern mir vorher genau überlegt, was ich denn erreichen möchte. Hier eine kleine Vorschau, zu meinem nächsten Post mit deutlich mehr Bildern & weniger Geschwafel.

Post 20.05.

Munich Marienplatz

Liebste Grüße, Katja


#1

14.05.2014

"Ihr habt den Weg vom Wurme zum Menschen gemacht, und vieles ist in euch noch Wurm. Einst wart ihr Affen, und auch jetzt noch ist der Mensch mehr Affe als irgendein Affe." Friedrich Wilhelm Nietzsche


Gorilla portrait

motherly love

bonobo laugh

Mein ganz persönlicher Grund, Biologie als Leistungskurs zu wählen, war ja der versprochene Besuch im Zoo und der hat sich am Montag in der Wilhelma in Stuttgart absolut gelohnt. Das neue Menschenaffenhaus läd einfach zum Bestaunen ein. & das sogar von beiden Seiten, denn auf dem letzten Bild sieht man den Nachwuchs einer Bonobo-Dame, die ganz entspannt ihren Nachwuchs zum Bespaßen vor der Scheibe geparkt hat.

Die #blabla Reihe soll übrigens einfach Bilder der letzten Woche zeigen. Ohne Vorgabe, ohne Thema, ohne Stress. Mal sehen, wie weit ich komme!
Liebste Grüße, Katja

Lebenszeichen

10.05.2014


Hallo zusammen,
nach unfassbaren zwei Monaten Funkstille kommt wieder Leben in "spectrum". Nach knapp drei Monaten und 22 Posts war bei mir irgendwie die Luft raus - auch wenn der Blog an sich immer noch geliebt und geschätzt war (& auch deshalb nicht gelöscht wurde). Aber ein stiller, toter Blog hat keinen Sinn und so hab ich mir ein halb neues Konzept überlegt und möchte zukünftig die Bücher komplett von diesem Blog verbannen. Es tut mir Leid um die Rezensionen und die Freude, die ich daran hatte, aber eine klarere Richtung und ein gerichtetes Konzept tun mir einfach besser. Mir & der Fotografie. Den die ist leider in letzter Zeit zu kurz gekommen und soll jetzt wieder aufblühen.
Ich würde mich freuen, wenn ihr auch diesen Weg mitverfolgt und weiter fleißig mitlest und kommentiert. Diesmal mit neuem Inhalt, neuem Design und neuer Motivation.
Liebste Grüße, Katja.

A year ago: Gedenkstättenfahrt Polen #4

08.03.2014

Hallo zusammen,
nun muss ich doch eine, wohl scheinbare, Blogger-Totsünde begehen: ich will mich wirklich entschuldigen, dass nun der letzte Teil der "A-year-ago"-Reihe erst so spät kommt. Auf praktisch jeder Tipp-Seite (& ja, davon musste ich als Anfänger natürlich einige lesen) wird's verschmäht. 
Aber ich fühl mich deswegen ja schon schäbig, der letzte Post ist zwar nur eine Woche her, aber trotz Abitur-Vorbereitung verbringe ich diese ganze Woche ja zu Hause. Am liebsten auf dem gemütlichen Sessel, dessen Sitzqualitäten ich erst jetzt entdeckt habe. 


Im letzten Teil habe ich ja schon angekündigt, dass es heute fröhlicher zugeht, denn die Klassenfahrt haben wir mit einem wunderbaren Tag in Krakau ausklingen lassen. Und nach den letzten Tagen war das auch bitter nötig. Da ich sowieso wenig zu sagen habe, lasse ich mal die wenigen Bilder sprechen. Besonders viel haben wir von der Stadt leider nicht sehen können, aufteilungsbedingt haben wir die meiste Zeit eher in Kaufhäusern verbracht. 

Überraschenderweise habe ich genau bei dieser Gelegenheit meine Liebe zum 50mm 1.8 gefunden. Die Linse eignet sich natürlich gar nicht für Stadt, Architektur oder ähnliches, aber irgendwie hat sie es da das erste Mal geschafft mich zu erobern. 


Das war also der letzte Teil der Reihe und demnächst habe ich hoffentlich neue Bilder. Bis dahin muss ich auch dringend einen neuen Anbieter fürs Hochladen finden, beim letzten Post ist mir ja ein kalter Schauer über den Rücken gelaufen.

[MiB] Februar: Peinlich...

02.03.2014






Hallo zusammen.
Tatsächlich ist für die Beschreibung des Februars nur "peinlich", "mickrig" oder "armselig" eingefallen. Aber was will man mehr dazu sagen? Damit hier ein bisschen mehr steht, erlaube ich mir mal ein bisschen von meiner aktuellen Beschäftigung zu berichten. Aber erstmal zu meiner Ausbeute im Februar.


Während ich bereits seid Monaten auf den Beginn der vierten Staffel Game of Thrones warte (April! *Schnappatmung*), versüße ich mir die Zwischenzeit mit den Büchern dazu. "Das Lied von Eis und Feuer" umfasst einige dicke Schinken und da habe ich auf jeden Fall genug, um die Zeit zu überbrücken.
Im Februar habe ich den ersten Band beendet und stecke gerade mitten im Zweiten. Wunderbare Bücher und auf jeden Fall auch perfekt für die Vorabitur Zeit, denn die ständigen Perspektivenwechsel erlauben es mir auch mal, das Buch aus der Hand zu legen. Auf Booklikes hat der erste Band 4,5 Herzen von mir bekommen, einfach um noch ein bisschen Platz nach oben zu lassen.
Vorerst gibt es deshalb auch keine Rezensionen: eine Rezension zu jedem weiteren Buch macht wenig Sinn und spoilert nur und da ich durch die Serie vorbelastet bin, gibt es auch keine ausführliche Bewertung zum ersten Teil.

Ansonsten beschäftige ich mich mit einer Menge anderer Lektüre, die aber auch keine Rezension wert wäre, Agnes, Homo Faber, Dantons Tod, Interpretationshilfe Homo Faber, Abitur Mathe, One Language Many Voices, OLMV Interpretationshilfe und Abitur Biologie.
Ich freue mich jetzt schon sehnlichst auf das "things that made me happy #3", da darf ich dann schreiben, dass ich das endlich rum habe. Bis dahin wird es hier wohl sehr Fotografie-lastig zugehen.
Allen anderen Abiturienten wünsche ich hiermit starke Nerven & allen anderen einen wunderschönen Frühlingsbeginn! 
[Cover via Blanvalet Verlag]

Das Messie-Syndrom der Fotografie

27.02.2014

Das Messie-Syndrom bezeichnet zwanghaftes Horten und in der Fotografie geschieht das, meiner Erfahrung nach, besonders schnell und unbemerkt - die eigene Festplatte sieht ja kaum einer und das die Dateien sich da schon um die letzten Megabyte drücken lässt sich ja gut verstecken. Zumindest habe ich bei meinen Fotografie Freunden noch nie nachgesehen, wie und vor allem wie viele Dateien sie besitzen. 
Bei mir persönlich kenne ich das Problem schon länger - Einsicht ist bekanntlich der erste Schritt der Besserung - sei es beim Wiederfinden bestimmter Dateien oder beim Einsortieren neuer Dateien. Aber an meinem nicht zu überblickenden Ordner Chaos habe ich bisher nichts geändert. Ich könnte hier nun hunderte Entschuldigungen und Ausflüchte aufzählen, aber wenn ich ganz ehrlich bin, war ich bisher einfach zu faul.


Aber am Wochenende habe ich den Kampf gegen die Gigabytes aufgenommen. Habe mich tapfer mit Nervennahrung, Zeit und Motivation eingedeckt. Habe mit ebenso tapferen Kriegern ein Bündnis geschlossen und mich dieser Herausforderung gestellt. Mit dem Wissen, Leib und Leben aufs Spiel zu setzen. Der Kampf war hart, viele sind gefallen. Darunter waren zum Glück weder ich, noch mein Verbündeter, sondern nur die Feinde. Ein Sieg auf ganzer Linie.
Ergebnis von zwei Stunden Arbeit: grobe Einteilung aller bisherigen Bilder und 890 tote Dateien bzw. 5,3 GB. Das Ordnerchaos (auf dem Bild unten) mitsamt massig Unterordnern besteht immer noch, aber immerhin sind alle Bilder im Organizer nun grob sortiert (auf dem Bild sind nicht alle Unterordner zu sehen ;) ) 
Bis zum nächsten Motivationsschub mitsamt produktivem Ventil. Zum Beispiel eine Alternative fürs Bilder hochladen? Die Qualität wird ja immer grottiger... . Oder doch lieber der verzweifelte Versuch meinen Blogplan zu retten? Der ist mir nämlich letzte Woche schon abgeschmiert.

Wie sortiert ihr eure Fotos? Bzw. habt ihr dasselbe Problem oder seid ihr beim Sortieren und Archivieren wirklich konsequent?

A year ago: Gedenkstättenfahrt Polen #3

23.02.2014

Hallo zusammen,
heute komme ich zum dritten und damit vorletzten Teil bzw. dem letzten Teil der KZ Besichtigungen. Nach Groß-Rosen (Teil 1) und Auschwitz Stammlager (Teil 2) führte uns der Weg in eines der Außenlager von Auschwitz. 
Nach einem kleinen Fußmarsch erreichten wir Auschwitz-Birkenau. Vom größten deutschen Vernichtungslager steht heute zwar nicht mehr besonders viel, aber dafür berühren die Geschichten und Erlebnisse umso mehr. Zu meinem Glück hatte ich an diesem Tag einer Freundin zuliebe die Gruppe gewechselt und hatte dadurch eine andere Führerin, als noch im Stammlager. Eine Frau, von der ich heute noch zutiefst beeindruckt bin. Eine Frau, die diese Führung ehrenamtlich und häufig macht, aber trotzdem von all dem Leid noch so schockiert und entsetzt ist, dass sie während der Führung wirklich weint. 

Und genau deshalb ist dieser Tag für mich wohl der heftigste und schwerste gewesen. Während im Stammlager alles eher auf Tourismus getrimmt war, ist das Birkenau Gelände so weitläuftig, dass man keiner Menschenseele begegnet und die Atmosphäre, aufgrund der Abgeschiedenheit, noch bedrückender wirkt.
Und selbstverständlich auch, weil diese Einrichtung als größtes, deutsches Vernichtungslager ganz andere Dimensionen zeigt: riesige Gaskammern und zerstörte Krematorien, die einem die Größenverhältnisse , zumindest zu einem Bruchteil, verständlich machen. 

Den Abschluss bildete ein Filmabend mit "Schindlers Liste". Jedem, der den Film noch nicht kennt, kann ich ihn nur wärmstens ans Herz legen. Absolut nicht beschönigt und rührend, wenn auch schockierend. Dabei bin ich nicht mal ein sehr emotionaler Mensch.

Nächste Woche geht es dann fröhlicher weiter, denn unseren letzten Tag in Polen verbrachten wir in Krakau und das hatte dann mal wirklich Klassenfahrt Charakter.

In My Bag

18.02.2014

Hallo zusammen,
heute ein kleiner Post zu einer Seite, die ich letztens entdeckt habe: In My Bag. Hier stellen einige Fotografen, meist Professionelle, Fotos ihre Equipments und ihrer Ausrüstung rein und dazu auch Beispiele der Arbeit.  Gerade letzteres mag ich sehr, so kann man sich durch die Homepages klicken und Arbeiten, die einem gefallen haben, näher ansehen und auch weitere finden. 
Frist vielleicht ein bisschen viel Zeit, die man ja eigentlich mit Lernen verbringen müsste. Stichwort Abitur Prüfungen in drei Wochen *hust*.
Aber man braucht ja Ausreden und Pausen. Und so klicke ich mich fleißig weiter. Damit der Post hier wenigstens noch ein wenig Sinn hat, stelle ich mein Equipment vor.


Seid September 2011 darf ich die Canon EOS 600D mein eigen nennen, ebenso wie das Kit Objektiv (Canon EF-S 18-55mm f/3.5-5.6 IS II). Zusätzlich im Sommer 2012 noch ein Teleobjektiv (Canon EF-S 55-250 mm f/4-5,6 IS II) und zu Weihnachten 2012 noch meine geliebte Festbrennweite (Canon EF 50mm f/1.8 II).
Insgesamt also nicht viel an Objektiven, sogar eine (verhältnismäßig) sehr günstige Ausrüstung (Tele ~ 190 Euro und 50mm ~ 100 Euro), für die Fotografie sind das schließlich Schleuderpreise.

Zusätzlich natürlich ein bisschen Kleinkram, der einfach unabdingbar ist: Speicherkarten, Ersatzakkus, Filter, Stativ und, seid neuestem, ein Fernauslöser. Alles fein säuberlich auf dem Bild zu sehen. Kamerataschen machen bei mir wohl das meiste aus, eine neue wünsche ich mir nämlich auch schon länger, also wird die Sammlung wachsen.
Dieser ganze Kram erinnert mich daran, dass ich wirklich mal wieder etwas damit machen muss - dringend! Ach innerer Schweinehund, lass mich und meine Motivation gute Freunde sein.

Übrigens habe ich seid einigen Wochen sogar schon einen Tumblr Blog. Bedeutet noch viel mehr Ausreden und unnötige Nebenbeschäftigungen, juhu.

http://spectrumlyien.tumblr.com/


Zeigt euer Equipment doch mal her! Andere Abiturienten sind auch herzlich dazu eingeladen, ihre Verdrängung-Strategien zu verraten. Zum Beispiel euren Tumblr? 

A year ago: Gedenkstättenfahrt Polen #2

15.02.2014

Hallo zusammen,
heute gibt es nun den zweiten und ernsteren Teil der "A year ago"-Reihe. Die erste Hälfte der Woche habe ich euch ja bereits in diesem [Teil 1] Post vorgestellt und nun gehe ich ausführlicher auf den Rest der Woche ein, auch weil dieser der sehr viel Bewegendere Teil war.
Zunächst wechselten wir die Unterkunft und machten es uns in der Begegnungsstätte in Oświęcim bequem. Oświęcim sagt zu Beginn wohl eher den wenigsten etwas, aber spätestens bei Ausschwitz weiß jeder Bescheid. 

Nach einer Stadtführung machten wir uns am Tag darauf auch auf den Weg ins Stammlager. Die Stimmung war zunächst wirklich bedrückend - zwar sieht es auf den ersten Blick nicht wirklich Einschüchternd aus, jedoch hatten wir alle die Geschichten von den Jahrgängen vor uns gehört und hatten daher gehörigen Respekt.

Auf den Bildern erkennt man die Unterkünfte ziemlich gut, feste Häuser, die heute voll von Ausstellungen sind. Einige Bilder, Andenken an die Gefangenen, Papiere und Arbeitsmethoden & persönliche Gegenstände
Persönliche Gegenstände der ehemaligen Insassen, also tonnenweise Koffer, Schuhe, Zahnbürsten und andere Habseligkeiten. Aber einen richtigen Klos im Hals und Tränen in den Augen hatte ich erst, als wir den Raum mit tonnenweise Haaren betreten haben. Wenn man es nicht selbst erlebt hat, kann man sich das absolut nicht vorstellen. Wirklich Tonnen. Hier lasse ich einfach die Bilder sprechen, hier konnte ich die Kamera viel häufiger nutzen.

Einen Kritikpunkt habe ich aber leider, denn wie man auf den leider nicht Bildern sieht, ist das Gelände ziemlich überlaufen und allgemein leider sehr auf Tourismus getrimmt. Natürlich müssen Unterhaltskosten gedeckt werden und ähnliches, aber eine Begrenzung oder eine andere Atmosphäre hätte ich mir sehr gewünscht. Eine richtige Wirkung und richtige Auseinandersetzung mit dem Thema scheint unmöglich, wenn man brav an Absperrungsseilen und Pfeilen den vorgegebenen Wegen und Schlangen von Touristen folgt.

Nächste Woche kann ich aber von einem, in diesem Punkt, weitaus positiveren Erlebnis berichten. Bis dahin erstmal.

A year ago: Gedenkstättenfahrt Polen #1

09.02.2014


Hallo zusammen, 
hier kommt nun der schon mehrmals angekündigte Post bzw. Beginn der Postreihe rund um den Februar 2013. Da dieser Monat kurz vor dem Abi sowieso recht mickrig ausfällt, möchte ich die doch sehr ernste Kost aufarbeiten und die Bilder nicht nur auf meiner Festplatte verstauben lassen. In diesem ersten Post geht es um ein paar grobe Informationen zur Reise und die erste Station: Kreisau in Polen und das KZ Groß-Rosen.

Wie kam ich erstmal überhaupt zu der Reise? Die Gedenkstättenfahrt wird bereits seid Jahren für die Jahrgangsstufe 1 angeboten, auf rein freiwilliger Basis. Jedes Jahr aus neue wagen sich 40 junge Leute nach Polen, um bekannte Ziele wie Auschwitz zu besichtigen. Dabei geht es die ganze Woche um das schwierige Thema Konzentrationslager und Judenverfolgung im Nationalsozialismus.
Happiges Thema und genau deswegen habe ich lange überlegt, mich dann aber dafür zu entscheiden. Wann bekommt man so eine Chance schließlich ein zweites Mal?
Und so ging es dann im Februar mit dem Bus Richtung Polen, nach einigen Wochen Vorbereitungszeit, einer Menge Referaten und mit einem komischen Gefühl in der Magengegend. Denn bis zur Ankunft habe ich die Entscheidung mitzufahren, tatsächlich irgendwie bereut.


Nach 17 Stunden Fahrt (Hurra, Buspanne!) war die Begeisterung dann aber groß. Von den Unterkünften habe ich nicht viel erwartet und war umso überraschender, als uns dieser alte Hof, der auf den Bildern zu sehen ist, erwartet hat. Kleine Schwaben waren dann natürlich auch begeistert von sooo viel Schnee! Das erste was wir am nächsten Morgen nach dem Frühstück gemacht haben: Schneeengel. 
Kurz darauf ging es dann aber schon Ernst los. Wir machten uns auf den Weg zum KZ Groß-Rosen. 

Davon habe ich leider keine Bilder parat. Einfach zu kalt, verschneit, windig und einfach ungemütlich. Außerdem gab es außer Schnee und einigen wiederhergestellten Baracken nichts zu sehen, dafür aber viel Ausstellungsmaterial. Rückblickend gesehen ein sehr lockerer und passender Start, denn so kann man sich langsam herantasten. Deutlich intensiver waren die Gesprächsrunden am Nachmittag - ich bin zwar nicht der kommunikative und offene Mensch, aber das Ganze mit der Gruppe, bekannten Gesichtern und Freunden, nochmal zu verarbeiten hat sicher geholfen und den Blick noch für neue Aspekte geöffnet.


Eine weitere Station war die Gruppenarbeit über den Widerstand der Familie von Moltke. Mit tollem räumlichen Bezug war das sogar wirklich interessant und, zumindest mir, bisher relativ unbekannt. 
Als Fazit kann ich von der ersten Station sagen, dass man bei der Planung schon darauf bedacht war, langsam zu beginnen und die Schüler nicht gleich total zu schocken. Merkt man wohl auch an meinem Post, denn die Hälfte der Woche passt in diesen ersten Post, die nächsten drei sind der zweiten Wochenhälfte gewidmet.
In Kreisau ging es mehr um Annäherung, Zeit mit der Gruppe und allgemein Gemeinschaftsaktivitäten. Ganz wie man es sich von einer Klassenfahrt vorstellt. Eine Atmosphäre die sich später dann nicht mehr halten konnte. Darüber aber mehr nächste Woche! Dann gibts auch mehr Bilder.

Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr schon einmal ein KZ besucht oder euch anderweitig mit dem Thema auseinandergesetzt? 

things that made me happy #1

04.02.2014

"Kleine Dinge des Alltags, die einem einfach ein kleines Lächeln ins Gesicht zaubern oder einen einfach mit einem warmen Glücksgefühl erfüllen"


Genau darum soll es in einer kleinen neuen Reihe auf spectrum gehen: Dinge, die mich in den letzten Wochen/Tagen glücklich gemacht haben. Angelehnt an meinen Post zu meinen Vorsätzen für 2014 möchte ich damit die kleinen Freuden, erreichten Ziele und erfüllte Wünsche bündeln und besser schätzen. Ich möchte in jedem Monat eine Handvoll Dinge haben, die mich glücklich gemacht haben und für die ich in diesem Monat dankbar sein kann. 

» Schulisch hat sich im letzen Monat viel getan: das 3. Halbjahr ist beendet, das 4. steht in den Startlöchern und das Zeugnis kann sich sehen lassen (3 Punkte Verbesserung in Deutsch & der Titel des Mathestrebers!)
» Lerngruppe Mathe gegründet, schon dreimal getroffen und das Niveau steigt! (Meine Mädels können wirklich verdammt gut backen & da macht das ganze sogar Spaß)

» Fertigstellung der Fotomappe Photography (& damit die letzte benötigte Unterschrift für den Schein)
» die erste (und vollkommen unerwartete) Blogvorstellung bei der lieben Jana, da war ich ganz aus dem Häuschen (wie ein kleines Kind an Weihnachten x'D)
» die Planung für den fotografischen Nostalgie-Monat Februar ist abgeschlossen und hat wahnsinnig viel Spaß gemacht (auch wenn es ein etwas ernsteres Thema ist)

» Kuchen gebacken ohne die Küche zu sprengen, mich zu verletzen oder andere zu vergiften
» eine weitere leere Wand im Zimmer dekoriert
» & fürs Ende muss es natürlich ein ganz furchtbarer Grund zum Freuen sein: den ganzen Monat das Auto nicht abgewürgt ♥ (aber hey, meinen Führerschein hab ich noch keine zwei Monate!)

Der Januar kann sich also sehen lassen. Der Februar mit Klausuren und Terminen dann leider nicht mehr...

Gab es im letzen Monat etwas, dass euch so richtig gefreut hat und mit was ihr den ersten Monat des neuen Jahres gerne verbinden würdet?

[MiB] Januar: Motivationshoch

31.01.2014


Kaum zu fassen, ich weiß. Dieser Blog existiert nun schon einen Monat. Scheint leicht lächerlich, aber ist tatsächlich ein ziemlich großer Schuss Motivation für mich. Motivation für allerlei Dinge, in diesem Posts soll es aber vordergründig um nur eines gehen: Bücher.
Wie auch letzten Monat sind 5 Bücher auf meine Gelesen Liste gerückt und diese Ausbeute ist für einen solch entspannten Monat eigentlich mickrig. Vor allem, wenn die Wunschliste noch so lang ist.

Den Anfang hat Lynn Ravens "Kuss des Dämons" gemacht. Auf das Buch habe ich mich auch wirklich gefreut, da ich bisher von Lynn Ravens Werken wirklich begeistert war. "Kuss des Dämons" fand ich auch ganz ordentlich, hat ja auch vier Herzen von mir bekommen. Erst danach, und nach dem Lesen anderer Rezensionen, ist mir dann die Ähnlichkeit zur Biss-Reihe aufgefallen. Erschreckend eigentlich, da die Ähnlichkeit wirklich, wirklich groß ist. Hat mich aber nicht vom Lesevergnügen abgehalten. Schönes Buch zur kleinen Weiterführung meines Vampir-Monats Dezember und für Liebhaber sicher zu empfehlen. Mir zergeht der Name immer noch auf der Zunge: Julien DuCraine.

Ziemlich enttäuscht war ich hingegen von der Fortsetzung der Chroniken der Unterwelt Reihe. Lange war mit gar nicht bewusst, dass es einen Vierten Band gibt und ich habe die Reihe in meinem Kopf schon als Trilogie abgeschlossen. Der Vollständigkeit halber musste ich es aber dann doch lesen und meine Bewertung zeigt mit drei Herzen auch schon, dass ich nur mäßig beeindruckt war. Das Ende hat das Buch dann irgendwie noch gerettet, aber für mehr hat es einfach nicht gereicht. Schade, war ein wirklicher Fan von Clary (zumindest bis ich den Film gesehen habe).
»Hier gehts zur Rezension«

Nach so viel Herzschmerz und Liebesgeflüster musste wieder etwas herbes her, also habe ich ein schon lange ersehntes Buch gelesen: "Dark Inside" von Jeyn Roberts dreht sich um vier jugendliche Überlebende, die in einem zerstörten Nordamerika, umgeben von scheinbar geistesgestörten und wahnsinnigen Menschen, versuchen zu überleben und sich ihre Menschlichkeit zu bewahren.  Das Buch hat mich mit einem ganz anderen Zombie-Bild, als beispielsweise einige Serien und Filme darbieten, wirklich umgehauen und hat fünf Herzen verdient. »Hier gehts zur Rezension«
Aufgrund dieser Bewertung musste der Zweite Band dann schnell folgen und hier schleppte sich die ganze Sache wirklich. Das Buch war nicht schlecht, absolut nicht, nur ging das Geschehen in eine Richtung, die mich dann nicht mehr wirklich begeistern konnte. Mehr als eine Woche habe ich für vergleichsweise wenig Seiten gebraucht und auch eher als Pflicht gesehen, um das Buch endlich zu beenden.

Zum Abschluss etwas ganz anderes. "Scheiss leben" hatte ich vor ein paar Jahren meinem Vater geschenkt und jetzt vor kurzem neu entdeckt - auch, das es nun zwei Fortsetzungen gibt und die erste musste direkt bei mir einziehen: "Scheiss leben - überall der gleiche Mist" von Maxime Valette, Guillaume Passaglia und Didier Guedj befasst sich mit wahnsinnig komischen, kleinen Geschichten und Geschehnissen des Alltags in aller Welt. Wer viel Humor hat, in einigen Facetten auch ziemlich schwarzen, und sich einfach totlachen möchte, dem lege ich dieses Buch wirklich ans Herz. Einfach herrlich, um ein bisschen Abstand zum Alltag zu gewinnen.

Das war meine Kurzfassung des Januars und ich muss sagen, dass ich ziemlich traurig bin, schon lange ersehnte Bücher nicht geschafft zu haben. In den nächsten Wochen ist nämlich erstmal das Oberstufenwissen Biologie meine Gute-Nacht-Lektüre. Februar und März werden dementsprechend schwächer ausfallen, zumindest Büchermäßig. Die längeren Tage sind dafür eher Fotografie geeignet.


 
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