A year ago: Gedenkstättenfahrt Polen #4

08.03.2014

Hallo zusammen,
nun muss ich doch eine, wohl scheinbare, Blogger-Totsünde begehen: ich will mich wirklich entschuldigen, dass nun der letzte Teil der "A-year-ago"-Reihe erst so spät kommt. Auf praktisch jeder Tipp-Seite (& ja, davon musste ich als Anfänger natürlich einige lesen) wird's verschmäht. 
Aber ich fühl mich deswegen ja schon schäbig, der letzte Post ist zwar nur eine Woche her, aber trotz Abitur-Vorbereitung verbringe ich diese ganze Woche ja zu Hause. Am liebsten auf dem gemütlichen Sessel, dessen Sitzqualitäten ich erst jetzt entdeckt habe. 


Im letzten Teil habe ich ja schon angekündigt, dass es heute fröhlicher zugeht, denn die Klassenfahrt haben wir mit einem wunderbaren Tag in Krakau ausklingen lassen. Und nach den letzten Tagen war das auch bitter nötig. Da ich sowieso wenig zu sagen habe, lasse ich mal die wenigen Bilder sprechen. Besonders viel haben wir von der Stadt leider nicht sehen können, aufteilungsbedingt haben wir die meiste Zeit eher in Kaufhäusern verbracht. 

Überraschenderweise habe ich genau bei dieser Gelegenheit meine Liebe zum 50mm 1.8 gefunden. Die Linse eignet sich natürlich gar nicht für Stadt, Architektur oder ähnliches, aber irgendwie hat sie es da das erste Mal geschafft mich zu erobern. 


Das war also der letzte Teil der Reihe und demnächst habe ich hoffentlich neue Bilder. Bis dahin muss ich auch dringend einen neuen Anbieter fürs Hochladen finden, beim letzten Post ist mir ja ein kalter Schauer über den Rücken gelaufen.

[MiB] Februar: Peinlich...

02.03.2014






Hallo zusammen.
Tatsächlich ist für die Beschreibung des Februars nur "peinlich", "mickrig" oder "armselig" eingefallen. Aber was will man mehr dazu sagen? Damit hier ein bisschen mehr steht, erlaube ich mir mal ein bisschen von meiner aktuellen Beschäftigung zu berichten. Aber erstmal zu meiner Ausbeute im Februar.


Während ich bereits seid Monaten auf den Beginn der vierten Staffel Game of Thrones warte (April! *Schnappatmung*), versüße ich mir die Zwischenzeit mit den Büchern dazu. "Das Lied von Eis und Feuer" umfasst einige dicke Schinken und da habe ich auf jeden Fall genug, um die Zeit zu überbrücken.
Im Februar habe ich den ersten Band beendet und stecke gerade mitten im Zweiten. Wunderbare Bücher und auf jeden Fall auch perfekt für die Vorabitur Zeit, denn die ständigen Perspektivenwechsel erlauben es mir auch mal, das Buch aus der Hand zu legen. Auf Booklikes hat der erste Band 4,5 Herzen von mir bekommen, einfach um noch ein bisschen Platz nach oben zu lassen.
Vorerst gibt es deshalb auch keine Rezensionen: eine Rezension zu jedem weiteren Buch macht wenig Sinn und spoilert nur und da ich durch die Serie vorbelastet bin, gibt es auch keine ausführliche Bewertung zum ersten Teil.

Ansonsten beschäftige ich mich mit einer Menge anderer Lektüre, die aber auch keine Rezension wert wäre, Agnes, Homo Faber, Dantons Tod, Interpretationshilfe Homo Faber, Abitur Mathe, One Language Many Voices, OLMV Interpretationshilfe und Abitur Biologie.
Ich freue mich jetzt schon sehnlichst auf das "things that made me happy #3", da darf ich dann schreiben, dass ich das endlich rum habe. Bis dahin wird es hier wohl sehr Fotografie-lastig zugehen.
Allen anderen Abiturienten wünsche ich hiermit starke Nerven & allen anderen einen wunderschönen Frühlingsbeginn! 
[Cover via Blanvalet Verlag]

Das Messie-Syndrom der Fotografie

27.02.2014

Das Messie-Syndrom bezeichnet zwanghaftes Horten und in der Fotografie geschieht das, meiner Erfahrung nach, besonders schnell und unbemerkt - die eigene Festplatte sieht ja kaum einer und das die Dateien sich da schon um die letzten Megabyte drücken lässt sich ja gut verstecken. Zumindest habe ich bei meinen Fotografie Freunden noch nie nachgesehen, wie und vor allem wie viele Dateien sie besitzen. 
Bei mir persönlich kenne ich das Problem schon länger - Einsicht ist bekanntlich der erste Schritt der Besserung - sei es beim Wiederfinden bestimmter Dateien oder beim Einsortieren neuer Dateien. Aber an meinem nicht zu überblickenden Ordner Chaos habe ich bisher nichts geändert. Ich könnte hier nun hunderte Entschuldigungen und Ausflüchte aufzählen, aber wenn ich ganz ehrlich bin, war ich bisher einfach zu faul.


Aber am Wochenende habe ich den Kampf gegen die Gigabytes aufgenommen. Habe mich tapfer mit Nervennahrung, Zeit und Motivation eingedeckt. Habe mit ebenso tapferen Kriegern ein Bündnis geschlossen und mich dieser Herausforderung gestellt. Mit dem Wissen, Leib und Leben aufs Spiel zu setzen. Der Kampf war hart, viele sind gefallen. Darunter waren zum Glück weder ich, noch mein Verbündeter, sondern nur die Feinde. Ein Sieg auf ganzer Linie.
Ergebnis von zwei Stunden Arbeit: grobe Einteilung aller bisherigen Bilder und 890 tote Dateien bzw. 5,3 GB. Das Ordnerchaos (auf dem Bild unten) mitsamt massig Unterordnern besteht immer noch, aber immerhin sind alle Bilder im Organizer nun grob sortiert (auf dem Bild sind nicht alle Unterordner zu sehen ;) ) 
Bis zum nächsten Motivationsschub mitsamt produktivem Ventil. Zum Beispiel eine Alternative fürs Bilder hochladen? Die Qualität wird ja immer grottiger... . Oder doch lieber der verzweifelte Versuch meinen Blogplan zu retten? Der ist mir nämlich letzte Woche schon abgeschmiert.

Wie sortiert ihr eure Fotos? Bzw. habt ihr dasselbe Problem oder seid ihr beim Sortieren und Archivieren wirklich konsequent?

A year ago: Gedenkstättenfahrt Polen #3

23.02.2014

Hallo zusammen,
heute komme ich zum dritten und damit vorletzten Teil bzw. dem letzten Teil der KZ Besichtigungen. Nach Groß-Rosen (Teil 1) und Auschwitz Stammlager (Teil 2) führte uns der Weg in eines der Außenlager von Auschwitz. 
Nach einem kleinen Fußmarsch erreichten wir Auschwitz-Birkenau. Vom größten deutschen Vernichtungslager steht heute zwar nicht mehr besonders viel, aber dafür berühren die Geschichten und Erlebnisse umso mehr. Zu meinem Glück hatte ich an diesem Tag einer Freundin zuliebe die Gruppe gewechselt und hatte dadurch eine andere Führerin, als noch im Stammlager. Eine Frau, von der ich heute noch zutiefst beeindruckt bin. Eine Frau, die diese Führung ehrenamtlich und häufig macht, aber trotzdem von all dem Leid noch so schockiert und entsetzt ist, dass sie während der Führung wirklich weint. 

Und genau deshalb ist dieser Tag für mich wohl der heftigste und schwerste gewesen. Während im Stammlager alles eher auf Tourismus getrimmt war, ist das Birkenau Gelände so weitläuftig, dass man keiner Menschenseele begegnet und die Atmosphäre, aufgrund der Abgeschiedenheit, noch bedrückender wirkt.
Und selbstverständlich auch, weil diese Einrichtung als größtes, deutsches Vernichtungslager ganz andere Dimensionen zeigt: riesige Gaskammern und zerstörte Krematorien, die einem die Größenverhältnisse , zumindest zu einem Bruchteil, verständlich machen. 

Den Abschluss bildete ein Filmabend mit "Schindlers Liste". Jedem, der den Film noch nicht kennt, kann ich ihn nur wärmstens ans Herz legen. Absolut nicht beschönigt und rührend, wenn auch schockierend. Dabei bin ich nicht mal ein sehr emotionaler Mensch.

Nächste Woche geht es dann fröhlicher weiter, denn unseren letzten Tag in Polen verbrachten wir in Krakau und das hatte dann mal wirklich Klassenfahrt Charakter.

In My Bag

18.02.2014

Hallo zusammen,
heute ein kleiner Post zu einer Seite, die ich letztens entdeckt habe: In My Bag. Hier stellen einige Fotografen, meist Professionelle, Fotos ihre Equipments und ihrer Ausrüstung rein und dazu auch Beispiele der Arbeit.  Gerade letzteres mag ich sehr, so kann man sich durch die Homepages klicken und Arbeiten, die einem gefallen haben, näher ansehen und auch weitere finden. 
Frist vielleicht ein bisschen viel Zeit, die man ja eigentlich mit Lernen verbringen müsste. Stichwort Abitur Prüfungen in drei Wochen *hust*.
Aber man braucht ja Ausreden und Pausen. Und so klicke ich mich fleißig weiter. Damit der Post hier wenigstens noch ein wenig Sinn hat, stelle ich mein Equipment vor.


Seid September 2011 darf ich die Canon EOS 600D mein eigen nennen, ebenso wie das Kit Objektiv (Canon EF-S 18-55mm f/3.5-5.6 IS II). Zusätzlich im Sommer 2012 noch ein Teleobjektiv (Canon EF-S 55-250 mm f/4-5,6 IS II) und zu Weihnachten 2012 noch meine geliebte Festbrennweite (Canon EF 50mm f/1.8 II).
Insgesamt also nicht viel an Objektiven, sogar eine (verhältnismäßig) sehr günstige Ausrüstung (Tele ~ 190 Euro und 50mm ~ 100 Euro), für die Fotografie sind das schließlich Schleuderpreise.

Zusätzlich natürlich ein bisschen Kleinkram, der einfach unabdingbar ist: Speicherkarten, Ersatzakkus, Filter, Stativ und, seid neuestem, ein Fernauslöser. Alles fein säuberlich auf dem Bild zu sehen. Kamerataschen machen bei mir wohl das meiste aus, eine neue wünsche ich mir nämlich auch schon länger, also wird die Sammlung wachsen.
Dieser ganze Kram erinnert mich daran, dass ich wirklich mal wieder etwas damit machen muss - dringend! Ach innerer Schweinehund, lass mich und meine Motivation gute Freunde sein.

Übrigens habe ich seid einigen Wochen sogar schon einen Tumblr Blog. Bedeutet noch viel mehr Ausreden und unnötige Nebenbeschäftigungen, juhu.

http://spectrumlyien.tumblr.com/


Zeigt euer Equipment doch mal her! Andere Abiturienten sind auch herzlich dazu eingeladen, ihre Verdrängung-Strategien zu verraten. Zum Beispiel euren Tumblr? 

 
"Midnight" Design by Mira @CopyPasteLove | Header Brushes by mydeadponystock